Day & Night

Schlafanzug Day & Night

Schlafanzug Day & Night

Er ist wieder aufgetaucht, der ausgedruckte und ausgeschnittene Schnitt vom Schlafanzug Day & Night und bevor er sich wieder versteckt, habe ich ihn schnell noch einmal genäht. Dieses Mal mit kurzen Armen und Beinen für den Sommer oder für die innere Hitze des Käferchens. Das Käferchen ist nämlich aus allen Schlafanzügen rausgewachsen, die ich im vergangenen Jahr genäht hatte und so muss wieder Nachschub her. Ich mag den Schnitt ganz gerne, habe aber bei den Ärmeln so meine Probleme. Die sind grundsätzlich größer als es der Ausschnitt des Oberteils benötigt. Habe ich da mal nicht die tatsächliche Größe ausgedruckt, sondern mit Seitenanpassung? Weiterlesen

Skandinavientrip: Woche XIII (Deutschland)

Wildpark Schwarze Berge

Wildpark Schwarze Berge

Mittwoch: Neumünster, Hamburg
Hier sind wir scheinbar mal auf einem richtigen Frühaufsteherplatz gelandet. Als ich um 7:30 Uhr zu den Duschen gegangen bin, waren alle anderen schon am Ankuppeln oder bereits weg. Hm, ist jetzt nicht gerade ein Traumplatz hier (zu groß und zu viele Dauercampern) aber nicht schlimm genug, um so fluchtartig den Platz zu verlassen. Wir waren aber ohnehin erst um die Mittagszeit in Hamburg verabredet und haben uns Zeit gelassen. Der Weg nach Hamburg war dann recht kurzweilig, das Käferchen residierte nämlich auf dem Beifahrersitz. Das ist wirklich extrem unterhaltsam! Sie singt, redet in einer Tour und fragt mir Löcher in den Bauch. „Was bedeutet das Schild? Wie schnell darf man hier fahren? Warum hat der so ein häßliches Auto? Wieso guckt die so böse? Wo will die Polizei denn so schnell hin?“ Da vergeht eine Stunde wirklich wie im Flug. Weiterlesen

Skandinavientrip: Woche XII (Dänemark & Deutschland)

Wasserkraftwerk Trollhättan

Wasserkraftwerk Trollhättan

Mittwoch: Göteborg, Trollhättan, Vänersborg
Heute Morgen habe ich als allererstes unseren rechten Außenspiegel fachgerecht verarztet. Ich habe das erste provisorische Klebeband entfernt, die Stahlstreben mit Stöcken geschient und dann an den strategisch richtigen Stellen Panzertape verwendet. Sieht vielleicht nicht schön aus aber funktioniert hervorragend. Ich kann wieder sehen und die Elektrik der Spiegel funktioniert auch noch. Das ist wieder ein ganz anderes Fahren. Der Lieblingsmann hatte zwar mal im Scherz verkündet:“ Wenn es knallt, noch einen Meter!“ Aber das wollte ich auf gar keinen Fall in die Tat umsetzen. Mit dieser neu gewonnenen Rundumsicht ging es frohgemut nach Trollhättan. Das liegt nördlich von Göteborg und ist als Stadt nur mäßig interessant, wir haben uns dort etwa eine Stunde die Zeit vertrieben, nett ist nur die Promenade. Weiterlesen

Skandinavientrip: Woche XI (Schweden & Dänemark)

Astrid Lindgren Welt

Astrid Lindgren Welt

Mittwoch: Vimmerby & Kalmar
Heute war er da, der Tag des Glücks für unsere kleine Astrid Lindgren Freundin und das bei herrlichstem Wetter. Der kleine Langschläfer war früh wach, bester Laune, angeblich nicht hungrig und wollte sofort los. Zu so nebensächlichen Dingen wie waschen, anziehen und frühstücken ließ sie sich nur überreden, weil es noch gute 2 Stunden dauern würde, bis die Astrid Lindgren Welt öffnen würde. Trotzdem waren wir locker 30 Minuten zu früh da, denn der Weg vom Campingplatz zum Parkplatz des Parks kostete uns nur etwa 2 Minuten. Das Parkticket war im Übernachtungspreis übrigens mit drin. Irgendwann öffneten sich dann die Eingangstore und es ging los. Zuerst natürlich zur Villa Kunterbunt. Weiterlesen

Skandinavientrip: Woche X (Norwegen & Schweden)

Mittwoch: Bø und Oslo

Oslo steht Kopf

Oslo steht Kopf

Den Morgen haben wir in Bø richtig genossen, ausgiebig draußen gefrühstückt und dann das Käferchen noch mal ordentlich über den Spielplatz gejagt. Das Igelchen war währenddessen untröstlich. Wie kann die Mama es auch wagen, sich mehr als 2 cm von ihr wegzubewegen? Momentan ist sie wirklich extrem anhänglich. Sie möchte nur auf dem Arm sein und am liebsten alle 20 Minuten trinken. Das sieht dann so aus: Sie hängt wie ein Klammeräffchen an mir, zieht mit einer Hand an meinem Shirt und macht dabei laute Schmatzgräusche. Wirklich sehr subtil.
Da muss ich mal kurz abschweifen. Kürzlich kamen wir an einem Unterwäschegeschäft vorbei. Das Igelchen zeigte begeistert auf den BH im Schaufenster und fing an zu schmatzen. Klassisch konditioniert, würde ich sagen 😉 Weiterlesen

Skandinavientrip: Woche IX (Norwegen)

Trondheim

Trondheim

Mittwoch: Trondheim
Morgens haben wir klammheimlich das Wohnmobil geschmückt und den Kuchen mit der singenden Kerze auf den Tisch gestellt, denn der Lieblingsmann hatte heute Geburtstag und das musste das Käferchen zelebrieren. Nachdem das zu Ihrer Zufriedenheit erledigt war machten wir uns auf den Weg nach Trondheim und genossen den Ausflug trotz Regen sehr. Es hatte gerade ein Segelschulschiff der schwedischen Marine angelegt und sie hatten sogar eine Musikkapelle dabei! Und die Stadt ist hübsch mit dem Fluss und dem Hafen in der Innenstadt, dazu noch schöne alte Holzhäuser. Hach, herrlich! Die Parkplatzsuche war jedoch schwierig und wir hatten schon 2x teuer verlängert, also machten wir uns auf den Weg in Richtung Stavanger. Weiterlesen

Skandinavientrip: Woche VIII (Norwegen)

Mosjøen

Mosjøen

Es ist Mittwoch und nach dem Frühstück machte ich mich langsam und vorsichtig ans Ausparken. Der Campingplatz war gestern schon sumpfig und nur von wirklich hart gesottenen oder müden Menschen (also uns) bepackt worden und der Regen der vergangenen Nacht hatte das Problem wirklich nicht aus der Welt geschaffen. Aber unser Wohnmobil spielte ganz brav Amphibienfahrzeug und schwamm zur Straße 😀 Nein ernsthaft, wenn die Kiste erst einmal in Schwung gekommen ist, stoppt sie nichts mehr. Ganz getreu dem alten Dieselfahrermotto: Lieber tot als Schwung verlieren!“
Unser Ziel war Mosjøen, eine kleine Stadt, die für ihre alten Holzhäuser bekannt ist. Da wir Rauma in Finnland wirklich mögen (auch bekannt für seine alten Holzhäuser) wollten wir uns das norwegischen Pendant natürlich auch ansehen. Weiterlesen

Skandinavientrip: Woche VII (Norwegen)

Das Käferchen als Steuermann

Das Käferchen als Steuermann

Schon wieder ist Mittwoch (leider schon Urlaubshalbzeit) und wir sind immer noch in Norwegen unterwegs, genauer in Tromsø. Nachdem ich dem Käferchen das Igelchen auf den Hals gehetzt hatte (lebendige Wecker sind einfach die besten) stand sie dann endlich auf und wir machten uns auf den Weg in die Stadt. Die Polstjerna, ein altes Walfangschiff, wollte von uns besichtigt werden. Das Käferchen kletterte begeistert in jede erlaubte Ecke und war kaum noch zum Weiterziehen zu bewegen. Dadurch war der Tag dann schon fast um und wir sahen uns nur noch die Stadtkirche und die Eismeerkathedrale an. Und dann hieß es schon: „Tschüss Tromsø!“ Das Käferchen stellte zum Abschied noch fest, das ihr Tromsø sowohl mit als auch ohne Schnee gefällt, mit Schnee aber doch ein wenig besser.

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Skandinavientrip: Woche VI (Norwegen)

Nordkap

Nordkap

Der heutige Mittwoch wurde ereignisreich. Beim Aufstehen war das Käferchen erst einmal vollkommen begeistert, wie viele Wohnmobile über Nacht dazu gekommen waren. Sogar ein knallgelbes war dabei. Das Käferchen hätte es zwar lieber in rot pink gestreift, aber gelb war ein guter Anfang. Nach dem Frühstück ging es erst einmal Richtung Honnigsvøg. Dort haben wir mal wieder ein Hurtigrutenschiff gesehen, dieses Mal die Norlys, und sind in die Eisbär gegangen. Minus 5 Grad und eben alles aus Eis, sogar die Gläser. Dort gab es dann auch ein Iglu, einen Schlitten, gemütliche Sitzecken, … Alles nett gemacht, aber nicht so schön wie die in Kittilä, die wir vor Jahren schon besucht hatten. Das ist eben das Problem, wenn man anfängt zu vergleichen. Die Kinder waren aber hochzufrieden. Und schon ging es wieder weiter, nun Richtung Nordkap. Weiterlesen

Skandinavientrip: Woche V (Norwegen)

Ein weiterer Tag in Nalikari (Oulu)

Ein weiterer Tag in Nalikari (Oulu)

Dienstagnacht um 23 Ihr kam dann endlich der Anruf vom Lieblingsmann, sie würden ihn stationär aufnehmen. Ich solle ihm doch bitte eine Tasche mit allen nötigen Utensilien packen und in die Notaufnahme bringen. Ich packte fix alles zusammen und weckte die Mädels, auch das Käferchen schlief mittlerweile tief und fest. Alleine wollte ich sie einfach nicht im Wohnmobil lassen, obwohl es im Grunde nur wenige Minuten gewesen wären. Den halb schlafenden Igel auf dem Arm, den ebenfalls halb schlafenden Käfer an der Hand machte ich mich auf zur Notaufnahme. Dem Käferchen war das alles nicht geheuer. Die Örtlichkeit, die Uhrzeit und die Tatsache, dass die einfach Ihren Hökörö behalten wollten, behagte ihr gar nicht. Aber es half ja nichts. Auch war es zu spät für einen Campingplatz, die schließen hier alle um 22 Uhr. Also blieb ich stehen wo ich war und ging selber auch schlafen,…

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